Seelengespräche

Als kleines Mädchen habe ich bereits schon gerne geschrieben, dass erzählt mir meine Mama heute noch bei jeder Gelegenheit die sich ihr bietet. Als Teenager habe ich sogar angefangen, ein Kinderbuch zu schreiben. Über einen kleinen Regentropfen, der die Welt bereist und seinen Freunden davon berichtet, wie aufregend das Leben doch ist.

 

Auch heute noch, als Erwachsene Frau, schreibe ich meine Gedanken und Gefühle nieder und lausche meiner inneren Stimme.

Das Schreiben hilft mir, beim verarbeiten von schwierigen Lebensphasen. Ich kann mich so besser ausdrücken, obwohl ich als Sternzeichen Zwilling, nun wirklich nicht auf den Mund gefallen bin. Wenn es aber darum geht, meine intimsten Gedanken und Gefühle auszudrücken, dann gelingt es mir am besten über das Schreiben.

 

Viele meiner Texte liegen archiviert auf meinem Handy oder schön versteckt in meinen Schubladen.

In stillen Momenten, krame ich sie wieder hervor und reflektiere über die vergangene Zeit. 

 

Was hat sich seitdem verändert?

Was ist immer noch aktuell?

Was ist hinzugekommen?

 

Manchmal teile ich meine Texte mit meinen engsten Leutchen und berühre sie mit dem ein oder anderen Satz.

Ich bin nicht DIE perfekte Schreiberin, möchte ich auch gar nicht sein, ich habe meinen eigenen Schreibstil.

 

Mir ist wichtig, dass es einen einzigen Menschen gefällt und die Worte zu diesen einen Menschen durchdringen. Und sei es nur ein Wort.

Dieser eine Mensch ist mein Patenkind Emily, ohne sie würde es diese Homepage vielleicht gar nicht geben.

Vor einem Jahr habe ich angefangen, einen Bruchteil meiner Gedanken bei Instagram zu veröffentlichen, mit dem Hintergedanken, diese eine besondere Person zu erreichen. Für sie habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen, weil ich sie inspirieren wollte.

 

Mut deswegen, weil ein ganz spezieller Glaubenssatz am wirken war. Es war folgender Satz der immer wieder laut wurde:

 

„Was sollen denn die anderen denken?“

 

Dieser Satz hat mich mein ganzes Leben begleitet und blockiert. Er hat mich so sehr blockiert, dass ich mich jahrelang zurückgehalten habe.

 

Was sollen denn die anderen denken? Dieser Satz schwirrt wahrscheinlich in vielen Köpfen!

Ja, was sollen sie denn schon denken? Leichter gesagt als getan, es ist ein Prozess diesen Glaubenssatz, den man sich jahrelang schön zurecht gelegt hat, einfach abzulegen.

 

Stück für Stück, bin ich aus meiner Komfortzone gekrochen und fing an, meine Leidenschaft zu teilen.

Aus diesem Grund, habe ich mich dazu entschlossen, meine Texte zu veröffentlichen. 

Und der alte Glaubenssatz, wandelt sich mehr und mehr zu den Songtext von den Ärzten:

 

"Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu. Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun.

Lass die Leute reden, bei Tag und auch bei Nacht. Lass die Leute reden - das haben die immer schon gemacht!"

 

Es fühlt sich einfach nach Freiheit an, es macht Spaß, sich zeigen zu dürfen ohne Maske.

 

Am Ende zählen eh nur die Menschen, die einen zu 100% akzeptieren so wie man ist und nicht wie man zu sein hat, nach gesellschaftlicher Norm!