Seelengespräche

Als kleines Mädchen habe ich bereits schon gerne geschrieben. Im Teenageralter habe ich sogar angefangen ein Kinderbuch zu schreiben. Die Geschichte über einen kleinen Regentropfen der die Welt bereist und seinen Freunden davon berichtet, wie aufregend das Leben doch ist.

 

Auch heute noch als Erwachsene Frau, schreibe ich meine Gedanken und Gefühle nieder und lausche meiner inneren Stimme.

Das Schreiben hilft mir beim verarbeiten von schwierigen Lebensphasen. Ich kann mich so besser ausdrücken, obwohl ich als Sternzeichen Zwilling nun wirklich nicht auf den Mund gefallen bin. Wenn es aber darum geht, meine intimsten Gedanken und Gefühle auszudrücken, dann gelingt es mir am besten über das Schreiben.

 

Viele meiner Texte liegen archiviert auf meinem Handy oder schön versteckt in den Schubladen.

In stillen Momenten krame ich sie wieder hervor und reflektiere über die vergangene Zeit. 

 

Was hat sich seitdem verändert?

Was ist immer noch aktuell?

Was ist hinzugekommen?

 

Manchmal teile ich meine Texte mit meinen engsten Leutchen und berühre sie mit dem ein oder anderen Satz.


Ich bin nicht perfekt und weit entfernt von einer Autorin. Ich habe meinen eigenen Schreibstil und meine Texte müssen auch nicht jedem gefallen. 

 

Meine Intention war es, einen ganz besonderen Menschen der mir viel bedeutet, eine Inspiration zu sein. 

Vor einem Jahr habe ich angefangen, einen Bruchteil meiner Gedanken bei Instagram zu veröffentlichen. 

  

Für diesen einen besonderen Menschen habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen. 

 

Mut deswegen, weil ein ganz spezieller Glaubenssatz am wirken war. Es war folgender Satz, der immer wieder laut wurde:

 

„Was sollen denn die anderen denken?“

 

Dieser Satz hat mich mein ganzes Leben begleitet und blockiert. Er hat mich so sehr blockiert, dass ich mich jahrelang zurückgehalten habe.

 

Was sollen denn die anderen denken? Dieser Satz schwirrt wahrscheinlich in vielen Köpfen!

Ja was sollen sie denn schon denken? Leichter gesagt als getan!  Es ist ein Prozess, diesen Glaubenssatz, den man sich jahrelang schön zurecht gelegt hat, einfach abzulegen.

 

Stück für Stück bin ich aus meiner Komfortzone gekrochen und habe damit angefangen, meine Leidenschaft zu teilen.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, meine Texte zu veröffentlichen. 

Und der alte Glaubenssatz, wandelt sich mehr und mehr zu den Songtext von den Ärzten:

 

"Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu. Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun.

Lass die Leute reden, bei Tag und auch bei Nacht. Lass die Leute reden - das haben die immer schon gemacht!"