BeYOUtiful Skin

Wir vergessen schnell, dass die Haut unser größtes Organ ist. Die Haut ist unsere Verbindung zur Außenwelt und der Spiegel unserer Seele. Unsere Haut, steht in direktem Austausch mit unserem Nerven- und Immunsystem, sie kommuniziert mit unseren inneren Organen. 

Sie besteht aus 3 Schichten und alle haben ihre Aufgaben und Funktionen. Die wichtigste Funktion übernimmt die oberste Hautschicht, unsere Oberhaut. Die Oberhaut, ist Trägerin unserer Hautschutzbarriere und des Säureschutzmantels. Die Hautschutzbarriere, schützt unseren Körper vor Eindringlingen. Oberste Priorität sollte es sein, diese Schutzschicht nicht zu zerstören. 

 

Ein intakter Säureschutzmantel verhindert, dass sich ungebetene Gäste wie Viren und „schlechte“ Bakterien auf unserer Haut breit machen können. Mit einem PH-Wert von 5,5 ist unsere Haut sauer. Viele Säuren auf unserer Haut sind Stoffwechselendprodukte, bestehend aus Hornzellen, Hauttalg und Schweiß. Diese Stoffwechselendprodukte legen sich auf die oberste Hautschicht, senken den PH-Wert, binden auf natürliche Weise Wasser und sammeln so Feuchtigkeit. 

 

Die zweite Schicht, die Lederhaut, wird von einem gigantischen Gefäßnetz durchzogen, welches unsere Durchblutung regelt.

Sie versorgt die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die Lederhaut, ist für die Elastizität unserer Haut verantwortlich.

Sie dient als Schaltzentrale, da Nervenzellen & Nervenfasern, hier eng mit unseren zentralen Nervensystem verbunden sind.

In der Lederhaut sitzen auch unsere Talgdrüsen.

 

In der dritten Schicht, unserer Unterhaut, befindet sich unser Unterhautfettgewebe. Das Fettgewebe, dient als „Stoßdämpfer“ und wird von einem Fasernetz durchzogen. Die Bindegewebsfasern von Frauen, verlaufen senkrecht und schließen so das Fettgewebe ein, hierdurch entsteht Cellulite. Männer haben kreuz und quer verlaufende Fasern, die das Fettgewebe besser halten können.

Es ist Evolutionsbedingt, dass wir Frauen senkrecht verlaufene Fasern besitzen, um in Falle einer Schwangerschaft Reservefett einlagern zu können. Also keine Panik Lady's, die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht.

 

Warum beschreibe ich die einzelnen Hautschichten und komme nicht gleich zu den ätherischen Ölen?

Nun, ich möchte vorweg die Beschaffenheit der Haut erklären, damit verstanden wird, wo die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle überhaupt ansetzen müssen, um ihre volle Wirkung entfalten zu können und ganz wichtig warum ätherische Öle überhaupt in der Lage sind, unser größtes Organ zu unterstützen. 

 

Teure Pflegeprodukte, die uns die Werbung schmackhaft machen will, mit Slogans wie „Porentief rein“ oder „Faltenfrei“ bringen leider nichts. Das Geld kann man sich sparen, diese Wirkstoffe (wenn überhaupt Wirkstoffe enthalten sind) besitzen so große Moleküle, die gar nicht bis in die untersten Hautschichten gelangen können. Die Wirkstoffe, liegen nur auf der Haut und bringen dort rein gar nichts. Außer, man ist mit ein paar Stunden "Fake-Baby Haut" einverstanden.

 

Ätherische Öle, besitzen winzig kleine Moleküle, die eben diese Hautschichten durchdringen können und dort wirken, wo sie gebraucht werden. Nämlich tief in unserer Haut und nicht oben drauf. 

 

Und eben weil die Haut mit unseren zentralen Nervensystem, also unserem Gehirn eng verknüpft ist, fließen die Informationen zu dem Ort, wo unter anderem auch Hormone gesteuert werden.

 

Zudem ist die Haut, das größte menschliche Hormon Organ, es wurden bislang rund 30 Hormone in der Haut und dem Unterfettgewebe entdeckt. Hormone regulieren auch unsere Talgproduktion. Talg gehört neben den Barrierefetten die in der obersten Schicht gebildet werden, zu unserer zweiten körpereigenen Fettquelle. Für unsere Haut, ist Talg eine hausgemachte Tagescreme.

 

Talg, besitzt pflegende und schützende Eigenschaften. Talgdrüsen sitzen tief in der Haut, egal wie oft man die Haut mit aggressiven Mitteln entfettet, die Talgdrüsen produzieren munter weiter und lassen sich davon nicht beeindrucken.

Die Talgdrüsen können aber mithilfe von ätherischen Ölen reguliert werden.

 

Zum einen, „docken“ die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle direkt an der Talgdrüse an und zum anderen, werden die Hormone reguliert, die für die Talgproduktion zuständig sind. Männliche Hormone zum Beispiel, veranlassen die Talgdrüsen wie verrückt Talg zu produzieren, die Talgdrüsenzellen überdrehen und im schlimmsten Fall kommt es zu einem massiv erhöhten Talg Angebot, welches die Poren verstopft.

 

Der Abfluss staut sich besonders, wenn die Haut mit Mineralölen, wie Paraffinen und Silikon erstickt wird. Diese legen sich, wie eine Plastiktüte auf die Haut. In vielen Pflegeprodukten, sind diese „Weichmacher“ enthalten, sie zaubern diese kurz anhaltende "Fake-Baby Haut". 

 

Auch der Alterungsprozess, vollzieht sich in der Lederhaut. Im Alter sinkt die Zahl der Kollagenfasern, die unsere Haut stabilisieren. Die Anzahl von Blutgefäßen sinkt, die Talgproduktion lässt nach und die Zellen brauchen länger um sich zu erneuern.

Hier helfen keine Cremes und Tiegelchen, die ein faltenfreies Gesicht versprechen, weil sie nicht in diese Schicht gelangen können.

Da ätherische Öle in der Lage sind, die Durchblutung zu fördern, verhelfen sie den Zellen sich wieder zu regenerieren und schneller zu wachsen.

 

Außerdem, enthalten Ätherische Öle einen hohen Wert an Antioxidantien.

Antioxidantien sind Radikalfänger. Freie Radikale sind Alterungsbeschleuniger, die unsere Zellen schädigen.

Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, gehören zu Antioxidantien. Obwohl unser Körper, in Sachen Antioxidantien, schon viel tut, ist er auf Hilfe von außen angewiesen. Hier können wir mit ätherischen Ölen, den Körper wunderbar unterstützen und ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Sekundäre Pflanzenstoffe, befinden sich in jeder pflanzlichen Kost. Sie verleihen der Pflanze ihre Farbe, ihren Geschmack und bieten bestimmte Schutzfunktionen. Beim Verzehr, profitieren wir genau wie die Pflanze, von den schützenden Eigenschaften.

Im ätherischen Öl ist die Seele der Pflanzen enthalten und diese können wir, mit nur wenigen Tropfen, für uns nutzen.

 

Ein weiterer wichtiger Radikalfänger, ist das Hormon Melatonin. Dieses Hormon, wird in der Nacht gebildet und das, während wir schlafen. Melatonin, fördert die Reparatur der Haut in der Nacht. Aber eben auch nur, wenn wir einen guten Schlafrhythmus besitzen. Ätherische Öle, fördern unseren Schlaf und beruhigen unsere Nerven. Hierdurch unterstützen wir ebenfalls unseren Körper und bilden frei Haus Antioxidantien.

 

Wenn unser Säureschutzmantel nicht intakt ist und sich Bakterien und Viren ausbreiten, bieten die ätherischen Öle, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften an, um so den Organismus zu schützen. 

 

Zudem besitzt unsere Haut, Riechrezeptoren. Empfangsstationen für Duftmoleküle.

Wissenschaftlich bewiesen, wurde dies mit Sandelholz. Sandelholz, dockt an den Riechrezeptoren an und hilft bei der Wundheilung, sowie bei der Zellteilung. Blütenduftstoffe, lassen die Haut mehr von dem Farbstoff Melanin produzieren, der wiederum braune Haut zaubert. Wir nehmen die Duftmoleküle also nicht nur über unsere Riechrezeptoren in der Nase auf, sondern auch über unsere Haut.

Die Haut kann riechen, dies sollten wir uns zu Nutze machen.

 

Ätherische Öle, können unsere Haut schützen, pflegen, reparieren & stabilisieren. Einige der besonders „hautfreundlichen“ Öle, möchte ich euch nun gerne vorstellen. Immortelle Anti-Aging-Blend, ist eine firmeneigene Mischung ätherischer Öle, die für ihre auffrischende und unterstützende Wirkung, bekannt sind. Ich gehe ganz konkret auf die in der Mischung enthaltenen Öle ein, um den Rahmen nicht zu sprengen.

 

Gerne stelle ich euch die einzelnen Öle in einer 1:1 Beratung vor. Hier kann ich noch gezielter auf verschiedene Hauttypen eingehen und auch noch andere Öle zur inneren sowie äußeren Behandlung einbeziehen. Die Faktoren Ernährung, Psyche und Pflege bilden ein Ganzes und sind  wesentlicher Bestandteil einer gesunder Haut. 

 

Weihrauch 

Die Anzahl der entzündungshemmenden Wirkstoffe ist im Weihrauch höher, als bei anderen ätherischen Ölen. Die Boswelliasäuren, die nur im Weihrauch vorkommen, machen dieses Öl so besonders. Boswelliasäuren hemmen Entzündungsprozesse in der Haut.

Es gilt als äußerst Haut pflegend, glättend, regenerierend sowie Zell erneuernd.

 

Hawaiisches Sandelholz

Ein Allrounder wenn es um Hautpflege geht, da alle Hauttypen angesprochen werden.

Die antibakteriellen und antiseptischen Eigenschaften verhindern das Wachstum von Bakterien, diese sind wiederum für unreine Haut verantwortlich. Bei schuppiger und trockener Haut hilft das Öl Wasser zu speichern, damit unsere Haut wieder prall und gesund aussieht. Bei fettiger Haut, hilft es, indem es die Poren zusammenzieht und die Talgproduktion kontrolliert. Als wissenschaftlich erwiesener Radikalfänger schützt das Öl vor Zellschäden.

 

Lavendel

Durch den hohen Gehalt an Kampfer wird die Haut bei Auftragung von Lavendelöl stärker durchblutet. Das fördert die Selbstheilungskraft und die Neubildung von Zellen in der Haut. Das im Lavendel enthaltene Linalool hat eine entzündungshemmende Wirkung, hier kommt es zu einem reinigenden und desinfizierenden Effekt. Dies beugt der Bildung von Akne vor. Linalool hemmt das Wachstum zahlreicher schädlicher Mikroorganismen. 

 

Myrrhe 

Die Erhaltung gesunder Haut ist eine der vorrangigen Verwendungen des Öls.

Es verhindert, dass die Zeichen der Hautalterung allzu schnell und deutlich auftreten, außerdem beruhigt es rissige Haut. Man findet dieses Öl in vielen Hautpflegeprodukten. Es schützt vor Infektionen kleiner Hautverletzungen oder Wunden. Vergleichbar mit vielen Harzen und balsamischen Ölen wie Weihrauch, bildet Myrrhe einen Schutzmantel über Wunden indem es eine anti-septische Barriere schafft.

Als hochwirksames Antioxidans schützt es die Haut vor Schäden durch freie Radikale.

Mit seinem hohen Gehalt an Furanoiden mit ihren starken photo-sensitiven Eigenschaften, verfügt Myrrhe über die einzigartige Eigenschaft, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen.

 

Immortelle

Immortellenöl wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Aufgrund seiner antiseptischen und Zell-erneuernden abschwellenden Effekte lässt sich das Öl gegen Schnittwunden sowie Ekzeme und Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Rosazea erfolgreich einsetzen. Das in ihr enthaltene Arzanol wirkt nicht nur entzündungshemmend sondern auch antioxidativ. Das Öl ist schon seit Jahrtausenden bekannt für seine hautregenerativen Eigenschaften. Die hautregenrierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften der Heilpflanze, wirken sich positiv auf den Heilungsverlauf von akuten Brandwunden und Sonnenbränden aus. Das enthaltene Italidion beschleunigt den Wundheilungsprozess und hilft dadurch Narben vorzubeugen. Auch zur Regeneration bereits bestehender Narben ist Immortellenöl hervorragend geeignet.

 

Rose

Rosenöl ist wohl das berühmteste und exquisiteste Öl der Welt. Es ist bekannt dafür, bereits in sehr klein dosierten Mengen zu wirken. Rosenöl entfaltet auf unserer Haut ein ganzes Spektrum verschiedener Wirkungen. Das Öl wirkt stark feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend. Es verstärkt die Durchblutung und somit auch die Selbstregeneration der Haut. Das kostbare Öl, für das für einen einzelnen Tropfen etwa 30 Blüten notwendig sind, regt die Zellneubildung an und beruhigt zusätzlich die Haut. Es ist eines der kostbarsten Öle.

 

Quellennachweis: Buch, HAUT NAH von Dr. med. Yael Adler / Buch, Modern Essentials

www.aetherische-oele.net/ www.ätherisches-öl.com / Wikipedia